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Die Fahrt nach Erfout

Veröffentlicht am von ZeroZero

Ich habe wunderbar geschlafen neben meinem Elektro-Öfeli und bin erst weit nach acht Uhr aufgewacht. Auch die Transalp hat im Innern der Kasbah übernachtet, der Küchenchef hat mir nach dem Essen noch geholfen, sie nach drinnen  zu verfrachten. Allerdings hatte sie meines Wissens keinen Ofen und es war sausaukalt ausserhalb meins Zimmers. Und ich hatte sie natürlich nicht zu mir rein genommen. Nach dem Frühstück stellte ich sie daher ein bisschen in die Sonne, das Problem mit dem Choke ist immer noch nicht gelöst.  Aber wundersamerweise ist sie gut angesprungen und ich war so um zehn Uhr wieder unterwegs, hab mir eins gepfiffen (nur innerlich) und machte schon sehr bald eine kleine Rauchpause.  Und dann, oh Schreck, ist sie nicht mehr angesprungen. Der Anlasser hat schon bald nur noch so gehustet. Um sie beim Anschieben anzulassen, ist sie viel zu schwer, mindestens wenn man alleine ist. Zum Glück ging's ein bisschen bergab. Ich hab mich also draufgesetzt und gewartet, bis ich genug Geschwindigkeit drauf hatte, um einen Gang reinzuschmeissen.....Leider war es viel zu wenig steil, ich rollte mit vielleicht drei oder vier Stundenkilometern abwärts, vorbei an Häusern,  wo mir die Kinder zuwinkten und schrieen, und ich rollte und rollte, gaaanz, gaaanz laaangsam. Keine Chance, die Maschine so zum Laufen zu bringen, und ein bisschen peinlich wars auch. Also habe ich beschlossen, doch Jemanden zu fragen, ob er mich stossen könnte.  Zum Glück ist mir dann eingefallen, dass ich vielleicht auch unabsichtlich den Zündungsschalter, den ich sonst nie benütze, ausgeschaltet haben könnte....und so war's dann auch, einmal kurz auf den Anlasser und es konte weitergehen.  Nach  dem Ende der Schlucht gings dann etwa 250km  auf schnurgerader Strasse durch die Steinwüste, bis zur "richtigen" Wüste, nämlich der Sandwüste, der Sahara, an deren Rand ich jetzt in einem grossen Luxus-Touri-Hotel beim Pool sitze und dies schreibe.

Die Fahrt nach Erfout

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